Sehr geehrter Herr Koch,
seit Sonnabend, dem 21. März, haben die Bautätigkeiten im Neubaugebiet „Am Beygraben“ begonnen. Inzwischen haben sich bereits mehrere Anlieger aus der Straße „Am Sumpf“ sowie aus der Aloys-Kreye-Straße bei mir gemeldet und auf eine erhebliche Zunahme des LKW-Verkehrs hingewiesen.
Nach Aussagen der Anwohner halten sich zahlreiche Fahrer weder an das vorgeschriebene Schritttempo noch an die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Stattdessen wird mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch die genannten Straßen gefahren. Dies ist insbesondere angesichts der vielen dort wohnenden Kinder sowie des nahegelegenen Kindergartens äußerst problematisch und aus meiner Sicht nicht hinnehmbar.
Ich bitte Sie daher um kurzfristige Prüfung und Mitteilung, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um hier schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen. Ich befürchte, dass die Anlieger andernfalls eigenständig Maßnahmen ergreifen könnten, was unbedingt vermieden werden sollte.
Über eine zeitnahe Rückmeldung würde ich mich sehr freuen, damit ich die Anwohner entsprechend informieren kann.
Darüber hinaus möchte ich anmerken, dass ich überrascht war, dass die Straße „Am Beygraben“ bereits vor Beginn der Bautätigkeiten vollständig erschlossen wurde – einschließlich Baumbestand und Straßenbeleuchtung. Üblicherweise wird zunächst eine Baustraße eingerichtet, während der Endausbau erst nach Abschluss der Bautätigkeiten erfolgt. So wurde es bislang auch in anderen Baugebieten in Hönnersum gehandhabt.
Es besteht daher die Befürchtung, dass durch den intensiven Baustellenverkehr sowohl die Straße „Am Beygraben“ als auch die Aloys-Kreye-Straße bereits frühzeitig erheblichen Schaden nehmen könnten.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen
Burkhard Kallmeyer
Ortsbürgermeister Hönnersum
Kopie an: Herrn Kellner, Herrn Litfin, Ortsrat sowie betroffene Anlieger
Neujahrsgruß des Ortsbürgermeisters
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger
und alle Besucher und Besucherinnen unserer Homepage!
Zum neuen Jahr wünsche ich Ihnen Gesundheit, Zuversicht und ein gutes Miteinander.
Wir erleben Zeiten des Wandels und der Verunsicherung. Weltweit geraten demokratische Werte unter Druck – auch die Entwicklungen in den USA zeigen, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Sie lebt davon, dass Menschen ihr vertrauen und sich gehört fühlen.
Aus meiner sozialdemokratischen Überzeugung heraus bin ich überzeugt: Soziale Sicherheit, Fairness und nachvollziehbare Politik sind die beste Grundlage für eine starke Demokratie und das wirksamste Mittel gegen rechtsextreme Tendenzen.
Gerade hier in Hönnersum zeigt sich, wie wichtig Engagement, Ehrenamt und gegenseitiger Respekt sind. Das ist unsere Stärke – und darauf können wir aufbauen.
Wenn ich auf das Jahr 2025 zurückblicke, dann war es – was Hönnersum anbelangt – ein Jahr mit sichtbaren Fortschritten aber auch ein Jahr mit den bekannten Herausforderungen.
Das Baugebiet „Am Beygraben“ südlich des Mehrzweckgebäudes ist vollständig erschlossen und wartet nun auf den Baubeginn der Häuser. Aufgrund der derzeit hohen Grundstücks- und Baukosten dürfte sich dieser jedoch noch etwas verzögern.
Abgeschlossen wurde die Sanierung der Bürgersteige in der Heinrich-Aue-Straße. Im kommenden Jahr soll die Johann-Eggers-Straße folgen. Weiterhin besteht dringender Handlungsbedarf beim Bürgersteig in der Durchgangsstraße An der Wurth. Eine Sanierung ist hier jedoch nur sinnvoll in Verbindung mit einer kompletten Erneuerung der Straße. Während die Gemeinde für den Gehweg zuständig ist, liegt die Verantwortung für die Kreisstraße beim Landkreis. In einem kürzlich geführten Gespräch mit Landrat Bernd Lynack wurde erneut auf die Dringlichkeit hingewiesen. Das Warnschild „Straßenschäden“ steht dort inzwischen seit rund zehn Jahren – bisher leider ohne Wirkung.
Mehrzweckgebäude und Verkehrssicherheit
Am Mehrzweckgebäude wurde die Außenbeleuchtung erneuert. Zudem konnte die Küchenausstattung ergänzt und endlich mit einheitlichen Gläsern ausgestattet werden. Zwei defekte Geschwindigkeitsmessgeräte wurden ebenfalls ersetzt. Die neuen Geräte sind solarbetrieben und damit stromunabhängig. Ermöglicht wurde die Anschaffung durch eine großzügige Spende.
Auch 2025 wurden weitere Grünbereiche bienenfreundlich gestaltet und mit passenden Stauden bepflanzt. Dazu gehört unter anderem das Beet zwischen Mehrzweckgebäude und Kindergarten. Ein besonderer Dank gilt Astrid Kloss, die sowohl die Pflanzung übernommen als auch im Sommer regelmäßig gegossen hat. Ebenso engagiert sich Uschi Alpers mit über 80 Jahren weiterhin vorbildlich für mehrere Grünflächen, pflanzt nach und sorgt für die Pflege – ein großartiger Einsatz.
Die örtlichen Vereine haben mit zahlreichen Veranstaltungen erneut maßgeblich zum lebendigen Dorfleben und zum Zusammenhalt beigetragen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Bauhof und der Gemeindeverwaltung war vertrauensvoll und konstruktiv, sodass viele Anliegen unkompliziert umgesetzt werden konnten. Dies gilt insbesondere für den direkten Draht zu unserem hauptamtlichen Bürgermeister Marcel Litfin, mit dem ich freundschaftlich verbunden bin. Er hat immer ein offenes Ohr für unsere Belange.
Hervorzuheben ist auch das Engagement unsere Ratsmitglieder Iris Grondke und Detlef Klante, die ja auch als Ortsratsmitglieder für die Verzahnung mit Harsum sorgen. Neu im Ortsrat ist Anna Hiller, die für Anna-Lena Lorenz nachgerückt ist. Anna-Lena ist nach Borsum verzogen und darf zwar ihr Ratsmandat behalten aber musste als Ortsrätin ausscheiden. Nicht zu vergessen ist Niklas Gieseler, der ja nicht nur in der Kirchenleitung aktiv ist sondern auch allen Aktionen des Ortsrates begleitet.
Besonders hervorzuheben ist das Engagement unserer Ortsheimatpflegerin Margareta Meyer. Seit Beginn des Überfalls auf die Ukraine organisiert sie gemeinsam mit dem Verein Ukraine-Hilfe mit Herz e.V. eine Weihnachtspaketaktion. Diese findet weit über die Grenzen Hönnersums hinaus große Resonanz und ist für die Menschen vor Ort ein Licht in dunkler Zeit.
Neujahrsempfang Ende Januar
Ende Januar – geplant ist der 26.1.26 – wollen wir bei Kaffee und Kuchen die Maßnahmen vorstellen, die für 2026 vorgesehen sind. Natürlich sind wir dankbar für weitere Anregungen, die dann aus ihrer Mitte kommen.
Vielleicht kann sich der eine oder die andere vorstellen, selbst aktiv im Ortsrat mitzuwirken, denn dieses Jahr stehen am 13. September wieder Kommunalwahlen an und wir benötigen möglichst viele Kandidatinnen und Kandidaten, die sich zur Verfügung stellen. Sicherlich werden wir wieder als Dorfliste „Gemeinsam für Hönnersum“ antreten. Eine Parteizugehörigkeit ist nicht erforderlich.
Ich danke allen, denen es möglich ist, sich in unserem Dorf auf die eine oder andere Weise zu engagieren und freue mich auf viele persönliche Begegnungen im neuen Jahr.
Und bevor ich es vergesse: Der Terminkalender 2026 ist ab sofort online einsehbar und zeugt von vielen Veranstaltungen und Aktivitäten.
Herzlichst,
Ihr Burkhard Kallmeyer
Ortsbürgermeister
Volles Haus beim Neujahrsempfang in Hönnersum
Zum ersten Mal haben sich das Lokale Leitungsteam St. Bernward und der Ortsrat Hönnersum zu einem gemeinsamen Neujahrsempfang am 27. Januar zusammengetan. Das Dorfgemeinschaftshaus war bestens gefüllt und die Besucherinnen und Besucher erfreuten sich eines exzellenten Frühstücks, das Niklas Gieseler, Iris Grondke, Detlev Klante und Anna-Lena Lorenz liebevoll vorbereitet hatten.
Niklas Gieseler als Sprecher des Leitungsteams gab einen Überblick über die kirchlichen Aktivitäten. Besonders stachen hervor die Errichtung der Stele zu Ehren von Pastor Heinrich Aue, dem Hönnersum seine Kirche zu verdanken hat. Sein Dank gilt den vielen Spendern und Jannes Wulfes, der das Fundament ehrenamtlich erstellt hat. Der lebendige Adventskalender war sehr gut besucht und von insgesamt 16 Familien gestaltet und die Sternsingeraktion erbrachte die Rekordsumme von 2.029 Euro. Niklas Gieseler wies darauf hin, dass es wieder einen Frauensingkreis gibt. Die monatlichen offenen Singabende werden im Pfarrbrief veröffentlicht.
Schon seit einigen Jahren engagiert sich der Verein „Ukraine Hilfe mit Herz“ für das Land. Die Vorsitzende Frau Margareta Meyer konnte berichten, dass die Paket-Hilfs-Aktion wieder ein großes Echo nicht nur in Hönnersum selbst sondern auch in den umliegenden Ortschaften gefunden hat. Die Pakete wurden von Hönnersum aus direkt in die Ukraine gefahren.
Ortsbürgermeister Burkhard Kallmeyer richtete seinen Blick auf die Maßnahmen, die in der kommenden Zeit vorgesehen sind. Dazu gehören die Komplettsanierung des Bürgersteigs in der Heinrich-Aue-Straße nördlich der Kirche und ein Neuanstrich des Mehrzweckgebäudes. Außerdem ist von der Gemeinde ein Kriechtunnel für die Kinder vorgesehen und es sollen weitere Blüh- und Pflanzbereiche für gefährdete Insekten entstehen. Ein Bereich in der Aloys-Kreye-Straße ist bereits dank einer Spende der Firma Innovent gestaltet worden. Ferner konnte er berichten, dass die Gemeinde hofft, in diesem Jahr mit der Erschließung des Neubaugebiets „Am Beygraben“ zu beginnen und der Kreis sieht für 2025 die Sanierung der K 203 vor. Die jährlichen Ausbesserungen haben zu einem Flickenteppich geführt, wie er nur auf wenigen Straßen im Landkreis zu finden ist.
Ortsheimatpflegerin Meyer dankte zum Schluss allen Vereinen im Dorf für deren Aktivitäten: „Hönnersum ist ein lebendiges Dorf, in dem man gerne wohnt.“
