Hönnersum, den 27.6.2020 Newsletter Nr. 13


Liebe Freunde!

 

Diese Woche war ich zum ersten Mal in diesem Jahr in meinem Geburtsort Rinteln an der Weser. Im Winter wollten wir nicht fahren und dann kam Corona, da ging es erst recht nicht. Es ist die Stadt, in der ich meine Kindheit, meine ersten 20 Lebensjahre verbracht habe.

 

Heimatstadt – das ist dort, wo man jede Straße in der Altstadt kennt, wo mit Häusern und Läden Erinnerungen verknüpft sind. Ein merkwürdiges Gefühl: So weit weg alles und doch so nah. Mittagessen im Fischgeschäft, in dem die Sahneheringe mit Pellkartoffeln noch heute so schmecken, wie zu meiner Kindheit. Ellbogencheck in der Eisdiele mit Umberto, dem Besitzer. Ihn kenne ich noch als Kind als seine Eltern die Eisdiele führten. Die Kugel kostete damals 10 Pfennige! Kurzer Blick auf die Kirche am Markplatz. Ich brauche nicht reinzugehen um zu wissen, wo das Taufbecken steht, Das Taufbecken, über das auch schon mein Vater und meine Oma gehalten wurden. Der Weg zum Friedhof. Hier liegen nebeneinander meine Eltern, mein Bruder und meine Großeltern. Die Blumen sind frisch gepflanzt, werden gut gegossen – dem Gärtner sei Dank. Hier liegen meine Wurzeln, hier liegen viele Erinnerungen - auch wenn uns Hönnersum nun seit über 40 Jahren Heimat geworden ist.

Durch einen großen Zufall schließt sich der Kreis zu Hönnersum, wo wir seit 40 Jahren leben und das uns Heimat geworden ist. Ein alter Studienfreund schrieb mir Anfang dieser Woche aus Würzburg, dass er bis vor einiger Zeit einen über 80jährigen Nachbarn namens Heinrich Kreye hatte. In jungen Jahren fuhr dieser als Koch auf den Luxus-Linern zwischen Hamburg und New York und besaß später ein Restaurant im ersten Würzburger Hotel am Platze. In seinem Nachlass fand man das folgende Gedicht (oder ist es ein Lied?), das mir mein Freund Tom zukommen ließ.

Ich hoffe, jeder von Ihnen hat einen Ort, der im Herzen fest verankert ist, der das Fundament des Lebens bildet auf dem sich alles weitere aufgebaut hat.

 

Apropos Würzburg. Was haben Hönnersum und Würzburg sowie Oslo, Hamburg, Ulm, Cremona in Italien und Tunis in Nordafrika gemeinsam? Sie liegen alle auf dem 10. Längengrad! Durch Hönnersum verläuft er ziemlich genau zwischen dem Bolzplatz und unserem Mehrzweckgebäude. Eine Tatsache, die mir bis zum heutigen Mittwoch völling unbekannt war!

 

Und das führt mich zu einem Highlight in der kommenden Woche.

Zusammen mit Sehnde, Hohenhameln und Algermissen bildet die Gemeinde Harsum die ILEK-Börderegion. (ILEK = Integrierte ländliche Entwicklungskonzepte) Neben gemeinsamen Interessen und Aufgaben verbindet sie geographisch der 10. Längengrad. Den fahren die vier Bürgermeister mit dem Rad ab und überreichen an den Gemeindegrenzen den Staffelstab an den jeweiligen Bürgermeister. Wie ich schon sagte, will es der Zufall, dass der 10. Längengrad in der Gemeinde Harsum genau durch Hönnersum läuft und darum endet die Bürgermeister-Tour am Hönnersumer Bolzplatz!

Termin: Donnerstag, 2. Juli um 15.30 Uhr.

Schauen sie doch mal vorbei! Gemeindebürgermeister Litfin und ich würden uns freuen.

 

Mit der heutigen Fotoserie „10 Ausflugsziele für Kinder mit Eltern oder Großeltern“ möchte ich zu einigen schönen Sommertagen anregen, die bestimmt allen viel Spaß machen. Newsletter und Fotoserien verabschieden sich jetzt erst einmal in die Sommerpause und kommen voraussichtlich Ende August wieder.

 

Ich wünsche im Namen des Ortsrates Hönnersum erholsame Ferientage und bleiben Sie gesund!

 

Ihr / Euer Burkhard Kallmeyer

Ortsbürgermeister Hönnersum


Hönnersum, den 20.6.2020 Newsletter Nr. 12


Liebe Freunde!

 

Stellen sie sich vor: Wenn Sie in den Supermarkt wollen, müssen sie ihre persönliche Corona App-Anzeige der Security vorzeigen. Gleiches im Bus, im Zug, im Restaurant. Rein kommen sie nur, wenn das Handy Grün anzeigt. Ihre App zeichnet alle Bewegungsdaten der letzten Wochen auf und man kann noch nach Wochen feststellen, wo Sie sich aufgehalten haben. So läuft es in China und die Warn-App ist obligatorisch für die gesamte Bevölkerung. Ohne App und Handy können sie praktisch nicht das Haus verlassen.

 

Unsere App in Deutschland dagegen arbeitet völlig anonym, ist freiwillig und gibt Ihnen lediglich einen Hinweis, falls Sie Kontakt mit einer infizierten Person gehabt haben. Und das auch nur, wenn diese Person die Infektion in der App gemeldet hat.

 

Ich verstehe die Bedenken, die man gegen die Nutzung dieser App hat. Und dass muss nicht gleich Misstrauen sein; vielmehr hört man vielfach das Argument: „Ich will mich nicht von einer App verrückt machen lassen!“ Trotzdem: Neben Abstand halten, Hände waschen und Mundmaske kann die App dazu beitragen, das Virus in Schach zu halten. Die Werte sind zwar in Deutschland gesunken aber die Pandemie tobt sich gerade in anderen Ländern der Erde aus und kann sich auch bei uns jederzeit wieder rasend schnell ausbreiten. Die jüngsten Masseninfektionen sind da ein Alarmzeichen. Immerhin: Wenn sie dies hier gerade lesen, müsste die Zahl der Downloads die 10-Millionen-Marke geknackt haben. Die App wird einmal am Tag aktualisiert – man braucht also höchstens einmal am Tag draufschauen!

Zu den Hotspots: Man muss kein Wissenschaftler sein, um zu erkennen, dass die größte Gefahr von größeren Veranstaltungen in geschlossenen Räumen, von beengten Wohnverhältnissen in Hochhäusern und von Arbeitsplätzen, in denen Abstände nur schlecht einzuhalten sind. Hinzu kommen unwürdige Wohnverhältnisse der Arbeiter in Branchen, die hauptsächlich Arbeiter aus dem osteuropäischen Raum beschäftigen. Im Fokus ist da die Fleischindustrie. Die Corona-Krise hat die unhaltbaren Zustände dort offenbart. Nun stellt man fest: Die Massentierhaltung und die Verarbeitung ist generell anfällig für Pandemien und zugleich wohl auch einer ihrer Verursacher. Wussten Sie, dass allein die Firma Tönnies, deren Werke in Rheda-Wiedenbrück nun geschlossen sind, für 20 Prozent der gesamten Fleischproduktion in Deutschland steht? Allein in diesem Werk werden wohl 30.000 Schweine geschlachtet. Nicht jährlich, monatlich oder wöchentlich sondern täglich!

 

Jetzt wachen die Politiker auf und fordern einschneidende Veränderungen in der Branche. Dabei sind die Probleme seit Jahren bekannt. Aber seien wir ehrlich: Auch für uns Normalbürger waren sie so weit weg wie damals Karl-Marx-Stadt vor der Wiedervereinigung.  Mal sehen, ob sich Arbeitsminister Hubertus Heil mit einem Gesetz zum Verbot von Werksverträgen gegen die „Kings of Kotelett“ und ihre Buddies in der Politik durchsetzen kann.

 

Ab Montag also weitere Lockerungen in Niedersachsen schreibt der Landkreis auf seiner Homepage: „Zu den wesentlichen Veränderungen zählt dabei die Erweiterung der zulässigen Kontakte: ab Montag darf sich jeder in der Öffentlichkeit nicht nur mit den Personen aus dem eigenen oder einem weiteren Haushalt treffen, sondern es sind auch Gruppen von maximal zehn Personen aus unterschiedlichen Haushalten erlaubt. Mit diesen darf man sich dann wieder auch zum Picknick oder Grillen in der Öffentlichkeit treffen oder gemeinsam an einem Tisch in einem Restaurant sitzen. Nur an bestimmten religiösen und weltanschaulichen Festen wie standesamtliche Trauungen, Hochzeitsfeiern, Taufen, Erstkommunion, Firmung, Konfirmation, humanistische Jugendweihe, Bar Mizwa u.ä. sowie Beerdigungen dürfen weiterhin maximal 50 Personen teilnehmen.“

 

Die heutige Fotoserie zeigt Bilder unser Hönnersumer Feuerwehr aus den letzten 40 Jahren. Sie feiert dieses Jahr ihr 120jähriges Jubiläum (hier geht es zu den Bildern auf der Startseite). Dazu gratulieren wir herzlich und sagen Danke!

 

Unter diesem Newsletter sehen Sie zudem einige Dinge, die in Hönnersum erledigt werden müssen.  Dazu steht der Ortsrat in Kontakt mit dem Bauhof und der Verwaltung.

 

Ich wünsche ein sonniges Wochenende und halten Sie durch! Die Zeiten bleiben spannend!

 

Ihr/Euer Burkhard Kallmeyer

Ortsbürgermeister Hönnersum


Hönnersum, den 13.6.2020 Newsletter Nr. 11

Liebe Freunde!

 

Folgende Nachrichten sind mir in der letzten Woche im Zusammenhang mit der Corona-Krise aufgefallen:

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass bis zu rund 40 Prozent der Ansteckungen in der Coronavirus-Pandemie offenbar durch Infizierte erfolgen, die selbst keine Symptome zeigen. Deswegen sei das Virus so schwer aufzuhalten. Hier in Deutschland sind ja die Werte ständig gesunken, die große Gefahr ist aber eine gewisse Selbstzufriedenheit, denn noch tobt das Virus weltweit und eine zweite Welle ist nicht auszuschließen.

Weltweit gab es Großdemonstrationen gegen den Rassismus. Der Anlass war erschreckend. In Deutschland kamen tausende Menschen in den letzten Wochen immer wieder zusammen, um ein Zeichen gegen Rassismus und Polizeigewalt zu setzen. In Berlin waren es am letzten Samstag circa 15.000 Demonstranten auf dem Alexanderplatz. Gepasst hätten laut Polizei circa 8.500. Dichtes Gedränge war die Folge. Nicht alle trugen Masken.

 

SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat angesichts dieser jüngsten Massendemonstrationen strengere Regeln gefordert, um eine zweite Corona-Welle zu verhindern. „Solche Demonstrationen sind ein Sargnagel für die noch bestehenden Regeln“, sagte Lauterbach dem „Tagesspiegel“. Durch die lauten Sprechchöre seien Unmengen an Aerosolen auf engem Raum verteilt worden. Lauterbach betonte das Demonstrationsrecht, kritisierte aber: „Viel zu viele Leute, zu wenige Masken, zu wenig Abstand - das ideale Super-Spreading-Event!“  In den nächsten 14 Tagen wird sich zeigen, ob diese Befürchtungen berechtigt sind.

 

Der amerikanische Präsident plant übrigens, seine großen Wahlveranstaltungen in Stadien wieder aufzunehmen. Nun ja, er benötigt die jubelnden Anhänger wie andere die Luft zum atmen…

 

Nach den Sommerferien sollen die Schulen wieder in den Regelbetrieb übergehen. In Israel geschieht das schon seit mehr als vier Wochen mit dem Ergebnis, dass seitdem die Infektionszahlen wieder ansteigen. Behörden zufolge haben sich seitdem mindestens 347 Schüler und Lehrer mit dem Coronavirus angesteckt. Etwa 17.500 Schüler und Lehrkräfte befinden sich in Quarantäne. Eine ähnliche Entwicklung befürchten auch die Schulen vor Ort, wie die HAZ berichtete. Der Schulleiter der RBG spricht nicht nur für seine Schule, wenn er feststellt, dass die bisherigen Hygieneregeln dann nicht mehr einzuhalten sind. Das fängt schon mit den überfüllten Bussen an. Auf unserer ersten Ortsratssitzung seit Ausbruch der Corona-Krise jetzt am Donnerstag wurde gefordert, dass der Landkreis zusätzliche Reisebusse anfordert. Erstens werden die zur Zeit sowieso nicht für Ausflüge genutzt und zweitens könnte man so die notleidenden Busunternehmen ein wenig unterstützen.

 

Wir erinnern uns: Vor einiger Zeit entwickelten sich die großen Fleischfabriken auch in Niedersachsen zu Corona-Hotspots. Ursache sind die Arbeits- und Wohnbedingungen der überwiegend orteuropäischen Arbeiter, die durch sogenannten Werksverträge ausgebeutet werden, wie es in den Nachrichten hieß. Sofort wurden von der Politik lauthals Änderungen verlangt (als ob den Politikern die Situation nicht schon jahrelang bekannt gewesen wäre!). Bin gespannt, ob sich da wirklich etwas bewegt. Viel Hoffnung habe ich nicht. Vor allem wenn man die heutige Schlagzeile in der Hildesheimer Zeitung liest.

 

Hönnersum verzeichnet bisher keine Infektionsfälle. Der Ortsrat hat schon sehr früh Masken besorgt und zur Verfügung gestellt. Die eingegangenen Spenden hierfür sollen zu gegebener Zeit für eine Veranstaltung mit den Helferinnen und Helfern der Aktion „Hönnersum hilft“ verwendet werden.

 

Der Trainingsbetrieb des Tischtennisvereins ist unter strengen Hygieneregeln wieder aufgenommen worden. Öffentliche Gebäude dürfen nur für Veranstaltungen jedlicher Art bis maximal 20 Personen genutzt werden. Abstandsregeln sind dabei einzuhalten. Ortsrat, Vereine und Kirche verzichten auf absehbare Zeit auf geplante größere Veranstaltungen und Ausflüge. Einen Ferienpass wird es nicht geben. Gratulationen des Ortsrates zu Geburtstagen werden weiterhin nur schriftlich ausgesprochen. Dies und weitere Themen wurden auf der Ortsratssitzung am 11.5.2020 besprochen. Wer sich ausführlich informieren möchte, findet die Ergebnisse der Sitzung unter „Ortsrat Aktuell“ hier.

 

In den letzten Monaten musste ja verstärkt daheim gebrutzelt werden. Nicht nur die Kinder waren ja ständig da. Darum gibt unsere heutige Fotoserie Anregungen zum Kochen für den heimischen Herd. Vielleicht ist ja für Sie etwas dabei! Guten Appetit und ein sonniges Wochenende wünscht

 

Ihr/Euer Ortsbürgermeister Burkhard Kallmeyer

 


Hönnersum, den 6.6.2020 Newsletter Nr. 10


Liebe Freunde!

 

Seine Wahl gewann Donald Trump mit dem Schlachtruf „Build the Wall“. Gemeint war eine Mauer zu Mexiko, die vor unerwünschten Flüchtlingen schützen sollte. Jetzt braucht er mehrere Zäune, Betonbarrieren, Tränengas und Gummigeschosse, um das Weiße Haus vor seiner eigenen Bevölkerung zu schützen. 40 Millionen Arbeitslose, über 100.000 Corona-Tote und als Brandbeschleuniger auch noch Rassenunruhen, die leicht in eine größere Auseinandersetzung umschlagen können. Amerika zahlt einen furchtbaren Preis für Trumps Wahl. Ich glaube, weitere vier Jahre Trump übersteht Amerikas Demokratie nicht.

 

Deutsche Wählerinnen und Wähler sollten genau hinschauen, damit sie wissen, was auf sie zukommt, wenn man Narzissten mit einfachen Antworten auf komplizierte Fragen ans Ruder lässt. Wir sind gebrannte Kinder…

 

Zurück zu Europa: Schon in der Finanzkrise 2008 hieß es pauschal: Der reiche Norden der EU hält den Süden aus. Und dabei denkt mancher sofort an Italien. Fakt ist: Italien gehört wie Deutschland zu den Nettozahlern in der EU. Genauer: Italien zahlt ca. 5 Milliarden Euro mehr in den EU-Haushalt jährlich ein, als es an Unterstützung bekommt. In der damaligen Euro-Krise haben die Italiener mit 125 Milliarden Euro gebürgt. Das ist nicht viel weniger als Deutschland mit 190 Milliarden. Italien ist immer noch die achtgrößte Wirtschaft weltweit. VW musste auch deshalb seine Werke schließen, weil VW Tausende  Zulieferteile aus Norditalien fehlten. Und mal ehrlich: Hätten wir den Lockdown so widerspruchslos hingenommen, wenn wir nicht die Bilder in Bergamo vor Augen gehabt hätten? Ich finde: Italien und auch andere notleidende Länder verdienen unsere Solidarität. Die Corona-Pandemie kann nur weltweit oder gar nicht besiegt werden, wie unser Entwicklungshilfeminister Gerd Müller richtig feststellt.

 

Das Konjunkturpaket unserer Regierung ist im Großen und Ganzen eine gute Maßnahme. Allerdings: Die Förderung von Klimaschutz und digitaler Infrastruktur hätte auch ohne dieses Paket schon längst kommen müssen. Und die Mehrwertsteuer sollte man besser unbefristet senken. Welcher Unternehmer wird seine Preise herabsetzen, wenn er weiß, dass die Steuer in einem halben Jahr wieder steigt? Wir Kommunalpolitiker freuen uns jedenfalls, dass auch den Kommunen in dieser schwierigen Situation geholfen werden soll.

 

Die tägliche Zahl der Neuinfizierten ist trotz aller Lockerungen kontinuierlich gesunken. Leider sind die Infektionszahlen in Niedersachsen im Vergleich zu anderen Bundesländern noch recht hoch. Heute sind wir sogar Spitzenreiter! Hotspots wie Göttingen oder Bremerhaven und Cuxhaven weisen darauf hin, dass man sich weiter unbedingt an die Regeln halten sollte. Sonst werden alle Erfolge schnell wieder zunichte gemacht.  Ich möchte jedenfalls nicht Verursacher eines Ausbruchs sein und werde in den kommenden Monaten keine größeren Veranstaltungen für Senioren oder Kinder durchführen. Ich rate unseren Vereinen, der Feuerwehr und der Kirche genauso zu verfahren.

 

Für Niedersachsen gilt: Ab Montag dürfen Taufen, Hochzeiten oder Beerdigungen wieder von bis zu 50 Personen besucht werden. Allerdings gelten weiterhin entsprechende Abstands- und Hygieneregeln. Kulturelle Veranstaltungen im Freien werden mit entsprechenden Auflagen sogar für bis zu 250 Teilnehmer wieder erlaubt. Veranstaltungen in öffentlichen Gebäuden wie unserem Mehrzweckgebäüde sind weiterhin auf 20 Personen begrenzt. In der Öffentlichkeit dürfen sich weiterhin nur Angehörige von zwei Haushalten treffen.

 

Was gibt es aus Hönnersum zu vermelden?

Der Bauhof gibt sich große Mühe, die Grünflächen rund um den Parkplatz an dere Halle mit Wildblumen zu schmücken. Umso ärgerlicher, wenn darauf Anhänger und Wohnwagen herumfahren. Günter Metz, der Bauhofleiter, hat die Schäden im Bild festgehalten und weist darauf hin, dass der Parkplatz nicht auf Dauer Wohnwagen und Anhänger  genutzt werden darf sondern auf den eigenen Grundstücken untergebracht werden müssen.

 

Immer wieder werde ich darauf hingewiesen, dass an der Grillhütte auf der Obstreuwiese Trinkgelage stattfinden. Der Bauhof musste dort schon mehrfach die Hinterlassenschaften wegschaffen. Die Polizei ist von Bürgermeister Litfin informiert und fährt dort regelmäßig Streife.

 

Wichtig besonders für Kinder: Unser Dorfbrunnen führt kein Trinkwasser (Umwälzpumpe). Bitte sagen Sie das ihren und den Kindern in ihrer Nachbarschaft. Ein entsprechendes Hinweisschild wird angebracht.

 

Am Donnerstag, den 11. Juni findet um 19.30 Uhr in der Halle eine Ortsratssitzung statt, auf der u.a. diese Probleme besprochen werden sollen. Die Zuschauerzahl ist auf 15 begrenzt.

 

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

Ihr/Euer Burkhard Kallmeyer

Ortsbürgermeister Hönnersum

 

PS: Die heutige Fotoserie stellt Ausflugsziele rund um Hönnersum vor.

Motto: „Warum in die Ferne schweifen? - Sieh, das Gute liegt so nah!“

Vielleicht bekommen Sie ja einige Anregungen!


Hönnersum, den 23.5.2020 Newsletter Nr. 9

 

Liebe Freunde!

 

Seit fast zwei Wochen liegt die Zahl der täglich Neuinfizierten unter 1.000. Die Zahl der Genesenen  bei ca. 1.200. Damit sinkt auch die Gefahr, sich selbst anzustecken. Das wir das geschafft haben, ist eine großartige Gemeinschaftsleistung.

 

Aber vergessen wir nicht: Wir wissen jetzt zwar mehr über das Virus aber wir stehen ihm immer noch recht hilflos gegenüber, denn bisher gibt es keinen Impfstoff und keine zufriedenstellende Therapie. Das Virus ist noch immer da und es kann sich wieder rasend schnell verbreiten, wenn man jetzt nachlässig wird. Aktuelle Berichte sind leider keine Ausnahme!

 

Gegenüber dem Beginn des Ausbruchs wissen wir heute aber mehr über Sars-CoV-2: Türklinken, Tische, Gegenstände, kurz alle Oberflächen sind weniger gefährlich als man dachte, Luft und Sonne tragen zur Eindämmung bei und die meisten Menschen haben sich in geschlossenen Räumen infiziert.

 

Aber: die Übertragung des Virus ist leichter als bei einer Grippe. Sprechen reicht schon. Besonders infektiös sind Erkrankte bevor sie überhaupt Symptome bemerken. Das macht ja diese Krankheit so heimtückisch. Und die Ärzte vermuten, das Covid-19 nicht nur eine Atemwegserkrankung ist. Auch andere Organe können wahrscheinlich befallen werden mit jetzt noch nicht absehbaren Spätfolgen.

 

Trotz aller Lockerungen: Wachsamkeit und Vorsicht bleibt geboten. Bei den ersten Infizierten im Januar in Bayern reichte nachweislich die Bitte um den Salzstreuer beim Mittagessen, um dort die Infektionskette auszulösen. Daher ist auch richtig, dass die meisten Länder die Bedingungen für eine Rückkehr einzelner Landkreise zu strikteren Maßnahmen wieder verschärft haben.

Die Bundesregierung wirbt für die „AHA-Formel“: Abstand, Hygiene, Alltagsmasken. Ich weiß, die Masken machen keinen Spaß. Wer schon mehr als eine halbe Stunde durch einen Supermarkt gelaufen ist, weiß wovon ich rede. Und solange Maskenpflicht im Theater oder in Museen gilt, sehen die mich da nicht. Lokale? Okay, wenn man draußen sitzen kann.

 

Seit 25 Jahren habe ich eine Dauerkarte erst für den Müggelsee und nach dessen Schließung für die Jowiese. Ab Montag soll es wieder losgehen. Maximal 800 Besucher, 100 dürfen gleichzeitig ins Schwimmerbecken (und 120 ins Nichtschwimmerbecken). Ob da die Abstände eingehalten werden können bei 12 bis 13 Schwimmern pro Bahn? Andererseits: Oft waren in den vergangenen Jahren eh nicht mehr als 15 Schwimmer im Becken, wenn ich da war. Ich werde mir von meinen Schwimmkameraden Radi, Jürgen und Frank berichten lassen bevor ich mich in die Fluten stürze.

 

Diese Woche habe ich viel Zeit damit zugebracht, eine Fotoserie unter dem Titel „Unsere Dorfschule – Unsere Dorfkinder“ zu erstellen. Einige der Kinder sind heute aktiv in der Feuerwehr, der Kirche und im Ortsrat. Gefreut habe ich mich, dass ich auf dem Bild der Schülerinnen und Schüler von 1918 noch zwölf persönlich kennenleren durfte. Viele Spaß beim beim Durchschauen der Fotos. Sie können übrigens jedes Bild zum genaueren Betrachten auch anhalten. Sie finden die Bilderreihe auf der Startseite.

 

Ich wünsche ein schönes Wochenende1

Ihr/Euer Burkhard Kallmeyer,

Ortsbürgermeister Hönnersum 

 

PS: Am 11. Juni findet unsere reguläre Ortsratssitzung in der Halle ab. Die Gemeinde wird uns mitteilen, unter welchen Bedingungen wir die abhalten dürfen. Bisher haben wir uns über Videokonferenzen getroffen. Die Einladung wird hier rechtzeitig veröffentlicht.


Hönnersum, den 17.5.2020 Newsletter Nr. 8

 

Liebe Freunde!

 

Selten habe ich ich die Kirchenglocken am heutigen Sonntagmorgen so bewusst wahrgenommen.

Sie läuteten in Hönnersum zum Gottesdienst, dem ersten seit vielen Wochen.  Während das 18-Uhr-Läuten eher wie eine Sturmglocke klingt, zeigt dieses Läuten den Weg zu mehr Normalität an.

 

Die Zahl des täglichen Neuinfizierten ist in der letzten Zeit konstant gesunken und beträgt im Durchschnitt der letzten sieben Tage 734. Noch wichtiger: Die Zahl der täglich gesundeten Menschen übersteigt deren Zahl. Tatsächlich sind nur noch unter 30.000 tatsächlich erkrankt. In Niedersachen unter 2.000 Menschen. In Hildesheim sind in den letzten sieben Meldetagen 35 Menschen neu erkrankt. Das sind 13 Personen auf 100.000 Einwohner. Aktuell sind noch insgesamt 42 erkrankt.

 

Erinnern wir uns: Anfang März hätten wir täglich Steigerungsraten von bis zu 30 %. Jeder Infizierte steckte 3 bis 5 weitere Menschen an. Dann kamen die Einschränkungen und damit eine sehr unsichere Zeit. Denn die Zahlen steigen weiter dramatisch an, da die Auswirkungen der Einschränkungen immer erst nach 2 bis drei Wochen erkennbar sind. Ob das wirklich so klappen wird? Das war die bange Frage. Die Schulschließungen und die allgemeine Vorsicht bewirkten dann einen Rückgang der Ansteckungsraten auf 8 %, nach dem kompletten Shutdown halbierte sich dann diese Rate noch einmal und die Zahlen sanken weiter.

 

Die Kritiker dieser Maßnahmen verwiesen gerne auf Schweden, wo man auf viele Beschränkungen verzichtet hat. Dazu muss man wissen: Schweden hat eine Bevölkerungsdichte von 25 Menschen pro Quadratkilometer. Bei uns beträgt sie 232 mit starken regionalen Unterschieden. Am dünnsten besiedelt ist Mecklenburg-Vorpommern mit 69 Einwohnern und dort haben wir auch die wenigsten Fälle. NRW hat übrigens 526 Einwohner/qkm und Niedersachsen 167. Neben vielen weiteren Faktoren (Wohn- und Arbeitsverhältnisse, Lebensweise, Reisetätigkeit, Qualität des Gesundheitswesens, Kompetenz unserer Wissenschaftler und Politiker) spielen diese Zahlen eine entscheidende Rolle.

 

Ich möchte mir nicht ausmalen, wie die Entwicklung verlaufen wäre, hätte es diese Maßnahmen nicht gegeben. Maßnahmen die noch verhältnismäßig harmlos waren im Vergleich zu manchen anderen Ländern um uns herum. Schlimmstes Beispiel ist Ungarn, wo man die Pandemie dazu benutzt hat, mal eben ein Ermächtigungsgesetz einzuführen!

 

Der Blick in die Zukunft ist aber mit vielen Fragezeichen versehen. Nehmen wir unsere Wirtschaft. Gut, die Lebensmittelbranche (und der Getränkehandel!) braucht sich keine großen Sorgen zu machen. Aber sonst? Die Modehäuser sind trotz Öffnung weiterhin am Boden. Gekauft wird – wenn überhaupt – nur das Nötigste. Auch in den Gaststätten und Cafes läuft es nur zögerlich an. VW fährt nach vorsichtigem Hochfahren der Produktion diese schon wieder runter, denn die Verkaufszahlen sind dramatisch eingebrochen. Und wer wird im Moment ein Haus bauen wollen, wenn man nicht weiß, ob man die monatlichen Belastungen tragen kann?  Und schließlich eine ganz beunruhigende Frage: Was wird dem Chef des Weißen Hauses vor der dortigen Präsidentenwahl noch einfallen, falls ihm die Felle wegschwimmen sollten? Man sieht an diesen wenigen Beispielen: Da kommt noch Einiges auf uns zu.

 

Gestern wurde mir übrigens mal wieder klar, wie alt ich inzwischen bin. Haare waschen und schneiden 21 Euro. Als Kind gab mir meine Mutter für den Friseur („Einmal Fasson!“) 50 Pfennige mit!

 

Ich wünsche einen gesegneten Sonntag!

Ihr/Euer Burkhard Kallmeyer


Hönnersum, 9.5.2020 Newsletter Nr. 7

Liebe Freunde!

Ich habe mich über die vielen telefonischen, mündlichen und Email Rückmeldungen gefreut, denen die „Homeoffice-Version“ der diesjährigen Maifeier gefallen haben. Alle bisherigen Fotoserien 2020 sind weiterhin unter dem Reiter Fotos abrufbar. Heute nun ein Fotoquiz „Kennst Du Hildesheim?“  Ich bin gespannt auf die Antworten. Dem Sieger winkt ein Lebensmittelgutschein.

 

Nun also weitgehende Aufhebung vieler Einschränkungen. Auch die größeren Läden dürfen öffnen und auch die Gaststätten und Museen und vieles mehr dürfen wieder besucht werden. Auch Urlaubsreisen innerhalb Deutschlands sind wieder eingeschränkt möglich.

 

Hoffentlich geht das gut, seufzen die die einen. Endlich, finden die anderen. Schwierig ist es jedenfalls, den Überblick zu behalten, was in den einzelnen Ländern erlaubt ist und was weiterhin verboten ist. Ich stimme dem bayrischen Ministerpräsidenten zu, wenn er konstatiert: „Ich wundere mich über die Geschwindigkeit mit der nun Lockerungen beschlossen werden. Wir sollten mehr mit Umsicht als mit Hektik reagieren."

 

Quasi eine gemeinsame Notbremse wurde eingebaut: Landkreise, in denen die Infektionszahlen wieder auf 50 Personen pro Woche und pro 100.000 Einwohner ansteigen, müssen wieder zu den bisherigen Beschränkungen zurückkehren. Das trifft im Moment auf drei Landkreise in Deutschland zu. Es gibt aber einige Fachleute, die 50 für zu hoch halten. Unser Landkreis hat ca. 270.000 Einwohner, d.h. Beschränkungen gäbe es wieder, wenn sich über 135 Personen innerhalb einer Woche neu infizieren. Im Landkreis Hildesheim hatten wir in den letzten sieben Tagen 46 neue Infektionsfälle (davon 25 allein am Donnerstag und Freitag!). Das entspricht einer Quote von 17 pro 100.000 Einwohnern.    

 

Die Tageswerte der Neuinfektionen in Deutschland sind übrigens in dieser Woche erfreulicherweise weiter gesunken. Von Samstag bis Mittwoch lagen die Tageszahlen im Schnitt bei 810, haben danach aber diesen Wert wieder mit täglich über 1.200 deutlich übertroffen. Das kann an den geänderten Testkriterien liegen aber auch an verstärkten Kontakten bedingt durch die vermehrten Ladenöffnungen seit dem 20. April. Wir dürfen nicht vergessen, dass sich alle Lockerungen frühestens nach 14 Tagen zeigen.

 

Wichtig: die Kontaktbeschränkungen werden bis zum 5. Juni verlängert. Allerdings dürfen sich künftig wieder Angehörige aus zwei Haushalten treffen. Sie müssen aber weiterhin einen Abstand von 1,50 Metern zueinander einhalten. Familienfeiern sowohl in der eigenen Wohnung als auch in Gaststätten sind weiterhin verboten. Bestehen bleibt grundsätzlich die gebotene Vorsicht im Umgang mit älteren Menschen, die eine Risikogruppe für eine Covid-19-Erkrankung sind. In ganz Deutschland muss weiterhin beim Einkaufen und im öffentlichen Personennahverkehr ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

 

Zwei Aspekte beunruhigen mich in dieser Woche:

1. Die verstärkte Öffnung der Schulen. Kinder zeigen trotz einer Corona-Erkrankung häufig keine Symptome. Was macht man, wenn in den Schulen Infektionsfälle auftreten? Darum ist Hygiene in Schulen besonders wichtig. Krankenhaushygieniker raten deshalb zu Masken im Unterricht und zum Fiebermessen vor dem Unterrichtsbeginn.

2. Hessen will schon jetzt Veranstaltungen bis 100 Personen zulassen. Da wird sich doch mancher sagen, wenn das erlaubt ist, dann werde ich doch wenigstens eine Geburtstagsparty machen dürfen!

 

Eins muss immer wieder deutlich gesagt werden: Auf der sicheren Seite sind wir erst wieder, wenn ein Impfstoff gefunden wird. Ich stimme unserem Entwicklungshilfeminister Gerd Müller zu, der im Kampf gegen die Pandemie auf eine Verstärkung der internationalen Zusammenarbeit setzt. "Covid-19 besiegen wir nur weltweit oder nicht. So wie es bei Pocken, Masern oder Polio gelungen ist."

 

Ein ganz anderes Thema: In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945 wurde von Deutschland die bedingungslose Kapitulation unterschrieben. War es der Tag der absoluten Niederlage, wie noch heute von manchen Menschen gesagt wird oder war es der Tag der Befreiung? Aus den Erzählungen von damaligen Zeitgenossen weiß ich, dass die Gefühlswelt eher zwischen endlich vorbei und  der Furcht vor der Zukunft schwankte. Zu viele hatten mitgemacht oder waren zumindest Mitläufer. Helmut Schmidt hat es einmal treffend ausgedrückt: „Nach all den unvorstellbaren Verbrechen, die im deutschen Namen begangen wurden, habe ich gedacht: Wir werden wir froh sein müssen, wenn wir in Zukunft in Erdlöchern hausen!“ Heute, nach 75 Jahren sehen wir den 8. Mai als Tag der Befreiung an. Nicht auszudenken, wenn es anders gekommen wäre.

 

Und zum Schluss einige Nachrichten aus Hönnersum:

- Spielplätze dürfen wieder benutzt werden, sofern Erwachsene dabei Aufsicht führen.

- Unser Dorfbrunnen hat eine Umwälzpumpe für das Wasser. Es darf also davon nicht getrunken  

   werden. Ich habe die Gemeinde gebeten, einen entsprechenden Hinweis anzubringen.

- Die für den 7. Juni geplante Seniorenfahrt wird auch Sicherheitsgründen nicht stattfinden. Bitte

   unterrichten Sie ältere Nachbarn davon, da sie vielfach auf diesem Wege nicht erreicht werden.

- Jürgen Sander (Grüne) ist aus dem Rat ausgeschieden. Mehr unter „Aktuelle Nachrichten“.

 

Mit besten Grüßen,

Ihr/Euer Burkhard Kallmeyer,

Ortsbürgermeister Hönnersum

 

PS: Bitte übermitteln Sie mir die Email-Adresse von denjenigen, die vielleicht auch gerne in meine Verteilerliste aufgeommen werden möchten.


Hönnersum, am 1. Mai 2020   Newsletter Nr. 6

 

Liebe Freunde!

 

Erst einmal wünsche ich einen schönen 1. Mai! Leider fällt dieses Jahr – wie so vieles – unser Maibaumfest in Hönnersum aus. Auf unser Startseite findet die 25. Hönnersumer Maibaumaufstellung dennoch statt – natürlich nur virtuell und im Homeoffice! Außerdem neu: Bilder aus 25 Jahren Maibaumaufstellung. Zu finden unter Fotos.

 

Vielen Dank für die vielen positiven Rückmeldungen, die sich auf die Arbeit der Helfergruppe und diesen Newsletter beziehen. Eine Familie hat sogar 50 Euro für die Helfergruppe gespendet. Vielen Dankl!

 

Wenn man die täglichen Zahlen zur Corona-Entwicklung liest, kann einen der Kopf schwirren. Das gibt es die Zahl der Neuinfektionen, den prozentualen Anstieg, dann die Zeit der Verdoppelung und den Reproduktionsfaktor. Das RKI nennt als Ansteckungsrate für Mittwochabend 0,75; das heißt 10 Infizierte stecken im Schnitt 7,5 Menschen an. Diese Zahl lag zu Beginn der Krise bei über 30! Weniger im Blickpunkt: Die wachsende Zahl der Gesundeten. Als „Otto-Normalverbraucher“ sollten wir die tägliche Zahl der neuen Krankheitsfälle und die Zahl der Genesenen im Auge haben. Die erste Zahl ist seit Anfang April kontinuierlich gesunken (unter 2000 die letzten sechs Tage) und die zweite Zahl ist gestiegen. Auch das Osterwochenende hat sich wohl nicht negativ ausgewirkt. Wenn die Schere zwischen beiden Zahlen noch weiter auseinander geht, können wir hoffen, dass zumindest diese erste Welle allmählich abebbt. Leicht steigende Zahlen können auch damit zusammenhängen, dass inzwischen viel mehr getestet wird.

 

Der Landkreis Hildesheim geht da mit gutem Beispiel voran. Er nennt nicht nur die Gesamtzahl der Infizierten (299), sondern auch die Zahl der Genesenen und stellt dann die Zahl der aktuell Infizierten in den Vordergrund. Stand heute: 55.  Auch in unserer Gemeinde ist die Zahl der Infizieerten wieder auf 5 gesunken. Aus Hönnersum sind mir bisher keine Fälle bekannt geworden.

 

Nächste und übernächste Woche können wir dann an den Zahlen ablesen, welche Auswirkungen die bisherigen Lockerungen im Geschäftsleben haben. Nur wenn dann die Infektionszahlen nicht steigen, lässt sich entspannt über weitere Erleichterungen reden, die wir uns alle wünschen, ja brauchen! Geduld ist also das Gebot der Stunde!

 

Bisher lässt sich festhalten, dass alle Maßnahmen und das Verhalten der Bevölkerung Erfolge zeigen. Natürlich läuft nicht alles rund. Ich denke da an die willkürliche Festsetzung der 800 qm-Regel für Geschäfte oder das Gezerre um die Corona-App. Friedrich Merz in einem HAZ-Interview auf die Frage, ob das Krisenmanagement der Regierung bisher richtig war: „Ich stelle eine Gegenfrage: Will irgendjemand gerade in einem anderen Land leben als in der Bundesrepublik Deutschland?“

 

Was die Läden betrifft, wird man vielleicht zu dem Schluss kommen, dass nicht die Größe der Läden entscheidend ist sondern die Anzahl der Käufer. „Try and Error“ – „Versuch und Irrtum“ muss die Devise sein, wenn man sich auf unbekannten Terrain bewegt. Nach dieser Methode arbeitet übrigens auch die Wissenschaft. Von daher darf es nicht überraschen, wenn Empfehlungen oder Verordnungen zurückgenommen oder geändert werden.

 

Weiterhin gilt: Kontakte beschränken, Abstand halten, Hände waschen, Maske benutzen – auch wenn es schwerfällt!

 

Und gehen Sie spazieren oder fahren Rad. Unsere Lieblingsplätze: Der Galgenberg und der Weg entlang der Innerste ab dem Hohnsen. Im Viva am Kalenberger Graben, im Noah am Hohnsensee und in diversen Bäckerfilialen kann man sich schon wieder einen Cappuccino holen und ihn dann auf einer Bank im weiteren Umkreis trinken. Ein Hochgenuss nach fünf Wochen! Um es mit Heinrich Zille zu sagen: „Es gibt viele Freuden auf der Welt, die wenig Geld kosten – und oft sind es die Schönsten!“

 

Mit besten Grüßen,

Burkhard Kallmeyer

Ortsbürgermeister Hönnersum

 

PS: Viele haben wohl die Zwangspause genutzt um im Haus und Garten aufzuräumen. Die Warteschlangen vor den Wertstoffhöfen sind entsprechend lang. Folge: Müllsäcke, Reifen, Möbel in der Feldmark und den Gräben, wie mir Landwirte meldeten … Ich bin sicher: Hönnersumer waren das nicht!


Hönnersum, den 25.4.2020 Newsletter Nr. 5

 

Liebe Freunde!

 

Was sagen die Zahl der Neuinfizierten aus?

 

Als es noch keine Einschränkungen gab, hatten wir täglich ca. 6.000 Fälle mit steigender Tendenz  Nach Schließung der Schulen und öffentlicher Gebäude sank die Zahl auf durchschnittlich 4.000 Neufälle. Seit dem kompletten „Lockdown“ haben wir seit einer  Woche täglich gut 2.000 neue Fälle. Eine weitere Senkung wäre wünschenswert. Wir werden allerfrühestens ab dem 1. Mai wissen, ob trotz der Schul- und Ladenöffnungen die Zahlen zumindest konstant bleiben.

 

Ab Montag sollen die Schulen wieder schrittweise geöffnet werden – beginnend mit den jeweils höchsten Klassen. Als Lehrer mit entsprechenden Erfahrungen, bin ich skeptisch, ob das eine gute Idee ist. Die Probleme fangen an mit den Schulbussen, dann mit dem Treffen der Freunde vor der Schule und setzen sich fort mit der Hygiene in der Schule. Werden die Tische desinfiziert, die Toiletten mehrfach gereinigt, gibt es eine tägliche Grundreinigung der Schule? Was ist mit Seife, Handtüchern, Toilettenpapier. Ist immer eine Aufsicht da? Was Gibt es genügend Reinigungskräfte? Das sind einige der Fragen, die besorgte Eltern an mich herangetragen haben. Es wäre wichtig, dass bei anstehendem Schulbeginn die Eltern vorab ausführlich informiert werden. Wenn ich noch schulpflichtige Kinder hätte, würde ich sie mit dem Auto in die Schule fahren oder mich zumindest selbst an der Bushaltestelle überzeugen, ob Abstandsregelungen eingehalten werden können. Ohne Antworten auf die wichtigen Fragen würde ich mein Kind wohl nicht in die Schule schicken.

 

Überhaupt die Lockerungen. Einigen Bundesländern scheint es ja nicht schnell genug zu gehen. Ich meine, es wäre besser gewesen, erst einmal abzuwarten, bis sich die Infektionszahlen vom Osterwochenende in der täglichen Statistik bemerkbar machen. Das ist bekanntlich frühestens nach 10 bis 14 Tagen der Fall, also wohl erst in der kommenden Woche.  Hoffentlich müssen in vierzehn Tagen die Lockerungen nicht wieder zurück genommen werden. Schon diese Woche waren die Städte wieder recht voll nach der Leere in den vergangenen Wochen. Im Moment liegt der Reproduktionsfaktor unter 1 (das bedeutet 10 Personen stecken weniger als 9 Personen an). Dieser Wert sollte nicht wieder über 1 steigen, weil dann die Fallzahlen wieder schnell ansteigen. Frau Merkel möchte jedenfalls mit weiteren Lockerungen bis zum 6. Mai warten. Und das scheint mir richtig.

 

Ab Montag gibt es dann ja die Maskenpflicht (übrigens: im Schulbus ja, in der Schule nein) Ich habe noch einige besorgt, die bei mir abgeholt werden können. Sonderlich angenehm ist es nicht, lange mit einem Feudel im Gesicht herumzulaufen, wie ich selbst feststellen musste. Sie sind aber ein zusätzlicher Schutz. Brillenträger sollten sich ein Antibeschlag-Tuch besorgen, da die Brille recht schnell beschlägt. Wichtig und unabdingbar bleibt aber: Abstand halten und Hände waschen! Auch das Kontaktverbot bleibt ja weiter bestehen.

 

Und denken sie bitte an ihre Nachbarn: Sind alle gut versorgt? Benötigen sie Hilfe? Oft ist schon ein Gespräch über den Gartenzaun eine wertvolle Hilfe!

 

Ob ein Sommerurlaub machbar ist steht noch in den Sternen – auch wenn die ersten Bundesländer im Norden bereits Stufenpläne vorgestellt haben. Vielleicht müssen wir dieses die nähere Umgebung mal wieder genauer erkunden. Und da hat Hildesheim einiges zu bieten. Schauen Sie sich meine Bildershow „Laves-Kulturpfad“ auf unserer Homepage an. Derneburg ist immer einen Tagesausflug wert – Picknick nicht vergessen!

 

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

Ihr/Euer Burkhard Kallmeyer

Ortsbürgermeister Hönnersum


Hönnersum, den 17.4.2020 Newsletter Nr. 4

 

Liebe Freunde!

 

Wo stehen wir jetzt in der Corona-Krise? Vor vier Wochen, also am 17.3.2020 lag der tägliche Anstieg der Neuinfizierten bei 31.7 %, dank vermehrter Hygiene, Abstandsregeln und allgemeiner Vorsicht sank der Wert auf 15,8 % (27.3.). Dank der Schulschließungen senkte sich der Anstieg auf 8.4 % (3.4.) und er halbierte sich in der Woche danach auf 4 Prozent. Hier wirkten sich erstmals die Kontaktverbote und die Ladenschließungen aus. Aktuell liegt der Anstieg seit Montag bei unter 3 Prozent.

 

Was man wissen muss: Alle Maßnahmen wirken sich immer erst nach ungefähr zwei Wochen aus.  Inkubationszeit und Testauswertung spielen hier eine Rolle. Von daher werden wir erst in gut zwei Wochen wissen, ob die jetzt beschlossenen kleineren Lockerungen einen neuerlichen Anstieg der Fallzahlen bewirken.

 

Positiv ist aber festzuhalten, dass inzwischen die Zahl der bereits wieder Genesenen die Zahl der Neuerkrankten übersteigt. Darum ist die Zahl der Infizierten weitaus geringer als die täglich genannte Zahl, die ja alle bisher Erkrankten beinhaltet. Die Zahl der jetzt noch Erkrankten liegt aktuell bei ca. 55.000 Menschen und die Tendenz zeigt nach unten.

 

Leider haben sich in unserer Gemeinde die Zahlen am Donnerstag wieder erhöht. Waren sie von ehemals 18 schon auf zwei Personen gesunken, sind sie heute  wieder auf 12 angestiegen. Leider können wir nicht feststellen, aus welchen Dörfern sie stammen, da das Gesundheitsamt nur die Gemeinden nennt. Wie ich aus unbestätigter Quelle höre, soll ein Teil der Fälle in Borsum aufgetreten sein.

 

Untergegangen in all dem Nachrichtenwust ist eine ganz bemerkenswerte Aktion. Nämlich die Rückholung von 240.000 deutschen Touristen aus aller Welt. Hier hat das Auswärtige Amt und Heiko Maas eine hervorragende logistische Leistung vollbracht. Die Frankfurter Allgemeine schrieb, dass es keinem anderen Land auch nur ansatzweise gelungen ist, solch einen Kraftakt zu vollbringen.

 

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende. Bleiben sie gesund – und vor allem: Stürmen Sie nicht am Montag die wieder eröffneten Geschäfte. Baumärkte und Wertstoffhöfe waren leider kein gutes Beispiel! Und wer eine Mund-Nasen-Maske benötigt – der Ortsrat hat noch einige Masken vorrätig.

 

Mit besten Grüßen,

Ihr/Euer Burkhard Kallmeyer,

Ortsbürgermeister Hönnersum

 

PS: Nachdem ich letzte Woche eine Fotoserie von Blumen in unseren Vorgärten veröffentlicht habe, können Sie heute Bilder der Baumblüte in und um Hönnersum sehen. Leider aber keine Bilder von der blühenden Streuobstwiese. Mehr dazu hier.


Hönnersum, den 11.4.2020 Newsletter Nr. 3 Ostersamstag 2020

 

Liebe Freunde!

 

Papst Franziskus glaubt, dass die Coronavirus-Pandemie eine der "Antworten" der Natur auf den Menschen ist, der die ökologische Krise ignoriert. Das sagte er in einem Interview mit der katholischen Wochenzeitschrift The Tablet and Commonwealth.

"Auf die anderen Teilkatastrophen haben wir nicht reagiert. Wer spricht jetzt von den Bränden in Australien? Wer erinnert sich daran, dass vor 18 Monaten ein Boot den Nordpol überqueren konnte, weil die Gletscher geschmolzen waren, und an die Überschwemmungen?" fragt er.

 

"Ich weiß nicht, ob es die Rache der Natur ist, aber ich glaube, es ist die Antwort der Natur", sagt der Pontifex aus Rom, der schon immer ein entschiedener Verfechter der Ökologie war und regelmäßig auf die Folgen des Klimawandels hinweist.

 

Diese Nachricht konnte man in vielen Publikationen lesen (hier zitiert aus Euro News vom 8.4.2020) und es ist ein Gedanke, der auch mich bewegt, denn dies sind schon längst keine Warnschüsse mehr. Ebola, Überschwemmungen in Bangladesh, Hurrikane in New Orleans und vieles mehr – das schien immer weit weg von uns. Jetzt stehen wir mitten in einer Weltkrise, die auch die Industriestaaten voll trifft.

 

Um noch einmal den Artikel aus den Euro News zu zitieren: Dies ist eine Idee, die von Virologen geteilt wird, die auf einen Zusammenhang zwischen der Übertragung von Viren und den Auswirkungen des Klimawandels hinweisen. In den letzten Jahren gab es eine Zunahme von Ausbrüchen von Krankheiten tierischen Ursprungs, die zu Krankheitserregern wie dem Coronavirus führen. Das sei weitgehend auf das Eindringen des Menschen in die Natur zurückzuführen. "Der zunehmende Einfluss des Menschen auf Ökosysteme und wildlebende Arten in Verbindung mit dem globalen Klimawandel schwächt die natürlichen Ökosysteme und erleichtert die Verbreitung von Krankheitserregern", erklärt das WWF in einer Studie.

 

Und ich füge hinzu: Wenn wir jetzt nicht global dem Klimawandel und der Zerstörung unserer Ökosysteme entgegentreten, dann wird es zu spät sein.

 

Bezogen auf die aktuelle Situation schrieb mir gestern ein Freund:  „Wir müssen uns daran gewöhnen, mit einem zusätzlichen Risiko unter vielen zu leben. Heute ist es Corona, morgen vielleicht eine Naturkatastrophe, eine AKW-Kernschmelze oder ein Terrorangriff mit ABC-Waffen.

 

Die wichtigsten Maßnahmen für die Politik als Konsequenz aus der Coronakrise wären:

­          Vorhaltung von Überkapazitäten in allen Krankenhäusern.

­          Schnellstmögliche Verbesserungen in allen Alten- und Pflegeheimen durch  staatliche Auflagen zu Hygiene, Pfleger/innenbezahlung etc.

­          Rückbesinnung auf den Produktionsstandort Deutschland für wichtige Materialien. Die jetzige Situation zeigt ja, wie schnell die globalen Lieferketten zusammenbrechen.“

 

Soviel für diese Woche. Ich wünsche uns allen ein gesegnetes Osterfest verbunden mit der Hoffnung, dass wir bald diese schwere Prüfung bestehen werden und dass die Verantwortlichen in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft die richtigen Lehren daraus ziehen.

 

Heute könnten wir uns normalerweise auf das Osterfeuer freuen. Aber dieser Verzicht ist sicherlich unser geringstes Problem. Vielleicht hören wir ja am Ostersonntag  um 10.15 auch in Hönnersum das Lied "Christ ist auferstanden". Siehe Startseite. Dort finden Sie auch einen virtuellen Rundgang durch unsere schönen Vorgärten. Allein das Fotografieren und die Bearbeitung hat hat Spaß gemacht und führt zu positiven Gedanken. Das ist wichtig!

 

Mit besten Wünschen, Ihr/Euer Burkhard Kallmeyer

 

PS: Ich habe noch einige der vom Ortsrat angekauften Behelfsmasken. Sie können bei mir oder Iris Grondke abgeholt werden



Hönnersum, den 3.4.2020  Newsletter Nr. 2

 

Liebe Freunde in Hönnersum!

 

Unsere Helfergruppe ist weiterhin aktiv im Dorf. Vielen herzlichen Dank! Auch von dem Mund-Nasenschutz aus Stoff, den Fa. Axon hergestellt und kostenlos zur Verfügung gestellt hat, wird rege Gebrauch gemacht. Natürlich bieten sie keinen vollständigen Schutz, sind aber besser als gar nichts. Das gilt insbesondere, wenn man Einkaufen geht. Ich habe weitere 50 bestellt. Sie müssten nächste Woche geliefert werden. Der Ortsrat übernimmt die Kosten, würde sich aber über eine kleine Spende freuen. Sie können bei Ortsrätin Iris Grondke abgeholt werden.

 

Im Landkreis Hildesheim liegt die tägliche Zahl der Neuinfektionen aktuell bei ca. 10 Personen aber bisher sind regelmäßig mehr aus der Quarantäne entlassen worden. Die Zahl der zur Zeit Infizierten (Stand: 3.4.2020) beläuft sich auf 75, ist also seit über einer Woche kontinuierlich gesunken.

 

Auch in unserer Gemeinde Harsum bewegt sich nach anfänglichem Höchststand von 18 das Niveau im einsteiligen Bereich. Von Fällen aus Hönnersum ist mir nichts bekannt. Allerdings übermittelt das Gesundheitsamt nur die Zahlen für die gesamte Gemeinde.

 

Ein mit mir befreundeter Mathematiker berechnet täglich die Fallzahlen aus Deutschland und stellt sie in Zusammenhang mit den getroffenen Schutzmaßnahmen. Er hofft, dass in der kommenden Woche die Fallzahlen sinken werden. Es wäre wirklich zu wünschen!

 

Und noch etwas ganz anderes: Mit wurde berichtet, dass ein Bussardpaar Personen auf dem Fahrrad attackiert hat. Lesen Sie hierzu auf der Startseite / Aktuelle Nachrichten.

 

Ich wünsche Ihnen allen ein sonniges Wochenende. Gut dass wir Dörfler nicht ganz so eingeengt leben müssen, wie in manchen Stadtteilen. Herzliche Grüße auch von unserem Bürgermeister Marcel Litfin und seinem Team im Rathaus.

 

Ihr Burkhard Kallmeyer.

Ortsbürgermeister

 

PS: Erst hieß es zum Thema Mundmasken, die sind für die Allgemeinheit unnötig. Jetzt wird verlautbart: Okay, ruhig tragen. Sie schützen zwar nicht den Träger, schützen aber die Anderen. Logische Überlegung, die ich aber noch nirgendwo gelesen habe: Wenn alle eine Mund-Maske tragen, dann schützt doch jeder jeden – oder?


Hönnersum, den 20.3.2020 Newsletter Nr. 1

 

Liebe Hönnersumerinnen und Hönnersumer!

 

Wie man sieht und hört, kommt das öffentliche Leben mehr oder weniger zum Stillstand. Dies ist insbesondere für die Älteren in unserem Dorf eine schwierige Situation. Wir möchten Sie daher alle bitten, mit noch größerer Aufmerksamkeit die Mitmenschen in Ihrer Umgebung wahrzunehmen.

 

Sind meine älteren Nachbarn versorgt? Haben sie jüngere Verwandte und Freunde, die ihnen beim Einkaufen oder dringenden Arztbesuchen behilflich sind? Wie steht es mit der Medikamentenversorgung? Das sind nur einige der Fragen, die uns wichtig erscheinen.

 

Wir weisen darauf hin, dass die Apotheken in der Gemeinde Harsum und im weiteren Umkreis auch Medikamente ins Haus liefern. Hier die Telefonnummern unserer örtlichen Apotheken:

Marienapotheke:  4555 und St. Barbara-Apotheke:  273

 

Neben Bofrost als Lieferanten für Tiefkühlprodukte liefert auch der lokale Service Martin Schlote aus Borsum tiefgefrorene Lebensmittel aus. Er ist erreichbar unter der Nummer: 0175 524 1840

Auch die Firma Rewe hat einen Lieferservice, den man über rewe.de erreichen kann und der auch Hönnersum von der Filiale Bavenstedt aus beliefert.

 

Ferner haben wir im Dorf auch den Lieferservice gemuesekiste.com gesehen. Bestellungen kann man über die Internetseite aber auch telefonisch aufgeben. Bestellhotline: 05101 – 588 360.

 

Wir freuen uns, dass sich der Heimatverein, das Kirchenteam Hönnersum und der Ortsrat zusammengetan haben, um in dringenden Fällen behilflich zu sein. Ein entsprechendes Flugblatt wird heute noch verteilt. Und Sie finden es auch auf unserer Homepage www.hoennersum.com

 

Und zur Erinnerung:

Alle öffentlichen Gebäude, also DGH, Kindergarten, Feuerwehrgerätehaus, Kirche und Pfarrheim sind geschlossen. Spielplätze sind gesperrt.

Auch die Sozialkontakte sollten begrenzt und am besten aufs Telefonieren u.a. beschränkt werden.

Zusammenhalt (bei gleichzeitigen Abstand!) ist jetzt wichtig. Bleiben Sie gesund!

 

Burkhard Kallmeyer             Detlef Klante

Ortsbürgermeister                stellvertr. Ortsbürgermeister